Datenfeed

Ein Datenfeed setzt sich aus strukturierten Daten zusammen, die von einem Server an einen Clienten übertragen werden. Erstellt werden Datenfeed, um die Verarbeitung großer Datenbestände zu erleichtern, die sich manuell nur noch unter großem Aufwand verarbeiten ließen. Welche Funktionen ein Datenfeed übernehmen kann und warum er im Onlinemarketing Sinn macht, haben wir zusammengefasst.

Vorteile eines Datenfeed

Ein Datenfeed erleichtert die Übertragung großer Datenmengen, die manuell zu aufwendig zu verarbeiten wären. Ein weiterer Vorteil des Datenfeed ist die Aktualität der Daten. Wenn ein Feed vom Server zum Clienten geschickt wird, werden die bestehenden, älteren Daten überschrieben, sodass die empfangenen Daten immer aktuell sind. Damit sind sowohl Sender als auch Empfänger immer auf dem neuesten Stand. Voraussetzung für die Aktualisierung der Daten ist aber, dass regelmäßig ein Update auf dem Server vorgenommen wird.

Formate und Funktionen des Datenfeed

Die häufigsten Formate eines Datenfeed sind CSV, XML, TXT und APIs. Google unterstützt die Formate TXT und XML. Ein Datenfeed lässt sich unter anderem mit Excel und Google Tabellen erstellen. Wird der Datenfeed für einen Onlineshop benötigt, bieten viele Shopsysteme und CMS einen Export der Produkte an. Mit diesem Export der Produkte kann dann die Formatvorlage auf den Vertriebspartner abgestimmt und ein Feed erstellt werden. Ist der Datenfeed komplett, wird er an den Clienten übergeben. Hat der Vertriebspartner den Feed erhalten, werden die Produkte, die im Datenfeed enthalten sind, dargestellt.

Häufige Einsatzbereiche von Datenfeeds

  • Datenfeeds werden häufig für Preisvergleichsportale eingesetzt. Hier ermöglicht der Datenfeed den Preisvergleich vieler Produkte.
  • CSV Feeds werden von Affiliate-Partnern verwendet, um den Affiliate mit aktuellen Produktdaten zu versorgen.
  • Werden über Social Media Sites Produkte verkauft, werden auch hier Datenfeeds verwendet.
  • Ein weiterer Einsatzbereich sind Apps für Smartphones und Tablets, die sich Datenfeeds bedienen, um die App mit aktuellen Daten zu versorgen.
  • Auch Google verwendet Datenfeeds, unter anderem für Google Product Listing Ads und Google Shopping.
  • Und last, but not least werden auch auf Online-Marktplätzen Datenfeeds eingesetzt, damit auf Produkte geboten werden kann und stets die aktuellen Gebote gelistet werden.

Wie können Sender und Empfänger nun sicher sein, dass die Formate der Datenfeeds übereinstimmen, sodass sie von beiden Seiten genutzt werden können? In der Regel gibt der Vertriebspartner an, welche Mindestanforderungen und optionale Inhalte erfüllt sein sollten. Möchte man die Klickraten und Sales erhöhen, empfiehlt es sich Produktbilder und so viele Inhalte wie möglich darzustellen. Hier gilt: je umfangreicher der Datenfeed ausgestattet ist, desto prominenter wird er dargestellt.

Datenfeeds für Google AdWords

Produkte für Google AdWords Anzeigen werden im Google Merchant Center eingereicht. Die Produktdaten werden dann für dynamische Anzeigen und Shopping-Anzeigen in den AdWords Kampagnen verwendet. Datenfeeds erleichtern auch hier die Erstellung und Aktualisierung der AdWords Anzeigen.

Die zugelassenen Attribute und die Häufigkeit der Aktualisierung der Daten werden in den Richtlinien für Google Shopping ausführlich dargestellt.

Ein Datenfeed für Google AdWords Anzeigen sollte vollständig sein, qualitativ hochwertige Inhalte aufweisen, fehlerfrei und stets aktuell sein.