In-Game-Advertising

In-Game-Advertising (IGA), dt. Werbung im Spiel, bezeichnet Werbung in Computerspielen. In-Game-Advertising wird häufig eingesetzt, um die Spieleentwicklung zu finanzieren. Hinzu kommt, dass über die Werbung im Spiel Umsätze erzielt werden können.

Formen von In-Game-Advertising

Unterschieden wird zwischen statischer und dynamischer Werbung im Spiel.

Statisches In-Game-Advertising: Statisches In-Game-Advertising bezeichnet eindeutig erkennbare Marken im Spiel. Diese Form der Werbung ist auch aus dem Fernsehen oder Kino bekannt. Hier als Produktplatzierung. Ein Beispiel für statisches In-Game-Advertising ist das Spiel Splinter Cell, in dem das Sony Ericsson Handy eine zentrale Rolle spielt. Aber auch Axe und Chrysler nutzen das Spiel, um ihre Produkte dort zu platzieren. Bestenfalls ist das statische In-Game-Advertising sinnvoll in das Spielgeschehen integriert.

Dynamisches In-Game-Advertising: Das erste Spiel, in dem dynamische Werbung eingesetzt wurde, war Mall Tycoon Deluxe. Dynamische Werbung im Spiel bezeichnet Werbung, die jederzeit verändert werden kann. Das bedeutet, der Werbende (Advertiser) kann die Werbeflächen beliebig mit Inhalten befüllen. Für den Werbenden interessant, die Werbefläche kann aktuell angepasst werden und bleibt nicht statisch bestehen, sobald das Spiel verkauft wird. So können neue Produkte oder Dienstleistungen jederzeit in das Spiel integriert werden.

In-Game-Advertising in der Praxis

In der Praxis erweist sich In-Game-Advertising als relativ ungenau. Besteht keine Internetverbindung, können keine Daten an den Advertiser übermittelt werden. So kann der Advertiser seine Kampagne nicht überprüfen, bekommt also auch keine Kennzahlen zum Erfolg.

Ohne Internetverbindung kommt nur statisches In-Game-Advertising in Frage, da die Inhalte der Werbung im Spiel nicht verändert werden können.

Bei Onlinegames macht In-Game-Advertising durchaus Sinn, denn hier kann jeder Klick gemessen, die Interaktion also direkt verfolgt werden.

In-Game-Advertising und Google AdWords

Google AdWords bietet die Möglichkeit, Anzeigen in mobilen Apps zu schalten. Die Displaynetzwerk-Kampagnen werden ausgeliefert, wenn das Placement, also das Ziel der Anzeige, mit der Ausrichtung der eigenen AdWords Kampagne übereinstimmt. Es ist also auch möglich, die eigene AdWords Kampagne in Apps zu schalten. Gerade im Bereich Gaming durchaus interessant, denn neben der klassischen Konsole, werden zahlreiche Games auch als App auf dem Handy oder dem Tablet gespielt. Mit einer Google AdWords Kampagne kann sowohl die Conversionrate gesteigert, als auch das Branding gestärkt werden. Damit die Google AdWords Kampagne den erwünschten Erfolg erzielt, sollte sie von erfahrenen SEA Experten erstellt und begleitet werden.